Roman

Was man so in Corona-Zeiten macht – jetzt habe ich damit begonnen, einen Roman zu schreiben. Wer mit Kultur und Literatur was am Hut hat, wird vielleicht auch hieran Spaß haben.

Ich habe im Januar 2021 mit diesem Projekt angefangen, ca. 270 Seiten von ca. 450 sind schon geschrieben. Arbeitstitel: „Während des Überschreitens der zulässigen Parkzeit“ oder auch: „Die Salatschüssel“, aber das sind ja auch nur erst Arbeitstitel. Vieles hat noch Zeit.

Thema des Romans: Es ist ein Liebesroman, man kann ihn aber auch eine Familiensaga nennen oder einen Entwicklungsroman. Mir gefällt auch die eigene Kategorie „NRW-Roman“. Die Geschichte beginnt kurz vorm Abitur der Protagonistin 1998 und begleitet sie bis in die Gegenwart. Mein „Kind“ Julia begegnet verschiedenen Leuten, davon wohnen die meisten in NRW. Die Menschen in meinem Roman beschäftigen sich mit Medien, studieren Jura oder Musik. Es gibt FotografInnen, ÄrztInnen, LehrerInnen, Geschäftsleute etc.
 
Wer mein „Kind“ Julia kennenlernen möchte, kann den Beginn des Romans in der Rohfassung hier lesen:
Das erste Kapitel gibt es hier: 199802-24_01_Veilchendienstag_7NoS
Das zweite Kapitel:                 199802-27_02_Schulzeitung_12,5NoSc
Das dritte Kapitel:                   199804-15_03_Jugendkonzert_11NoS
 
Zu meiner Arbeitsweise: Ich habe mir einen ziemlich genauen Plot / Zeitstrahl  und auch ein Beziehungsgeflecht erstellt, aber nur für mich im Hintergrund . Der geschichtliche Rahmen sollte plausibel sein, z.B. weiß ich, dass die Sommer 2003 und 2018 sehr heiß waren etc. Die ersten 10 zusammenhängenden Kapitel sind bereits geschrieben, einzelne Seiten auch von den späteren Kapiteln.
Irgendwo im Bergischen Dreieck zwischen Köln, Düsseldorf und Wermelskirchen beginnt meine Geschichte. Der Plot und die charakterliche Entwicklung der Figuren stehen bereits fest, aber an Feinheiten arbeite ich noch (Schneeflockenstrategie). Ich recherchiere immer noch bestimmte Details und schmücke auch gerne mein Manuskript noch etwas aus. Inzwischen sind mir Julia und ihre Freunde / Freundinnen so richtig ans Herz gewachsen – da spricht mir Julia aus der Seele, was sie im 3. Kapitel über AutorIn und Protagonistin sagt. Ich diskutiere jedenfalls sehr gern mit ihr. Ich möchte die Leute warnen, die von mir einen stringenten Plot ohne viel Firlefanz erwarten. Kurz und bündig ist der Roman eben nicht. Ich liebe das Erzählen, die Beschreibung, die Diskussion – auch über philosophische und zeitgeschichtliche Themen.
 
Ich freue mich über Resonanz, Anfragen bitte über das Kontaktformular! Ich habe mir für dieses Projekt weitere E-Mailadressen eingerichtet:  M4914291@gmx.de  und foto-jule@web.de 
 
Die Übersicht, welche Kapitel bereits existieren, gibt es hier: Romankapitel

Wie geht es mit der Geschichte weiter? Was die fachlichen Fragen betrifft: ich mag es, wenn Leute ihren „Senf dazugeben“, besonders, wenn sich jemand auskennt in bestimmten Fachgebieten und Detailfragen, beispielweise:
  • Kenntnisse in bestimmten Studiengängen (Jura, Medienwissenschaften, Musik…), 
  • Gibt es Menschen, die sich an die letzten beiden Jahrzehnte erinnern und seltsame Fragen beantworten wie: „welche Zugabe wurde am 5.7.2014 bei der Orgelfeierstunde im Kölner Dom gespielt?“ oder  „gab es vor dem Neandertalmuseum 1998 schon einen Münzprägeautomat und wurde da auch ein Neandertaler-Portrait geprägt“?
  • Empfehlungen, welche Orte meine Protagonisten besuchen sollte, damit das auch ein richtiger NRW-Roman wird, nehme ich gerne an.

Weitere Kostproben meines literarischen Schaffens werde ich bei Gelegenheit herausgeben. Nun noch ein Bild von einem Baum, der im Neandertal-Kapitel (Kap 08) eine Rolle spielt: 

Diese alte Hainbuche im Neandertal muss schon über 150 Jahre alt sein.

Diese alte Hainbuche im Neandertal muss schon über 150 Jahre alt sein.